Reise

Keynote für iPad

Gleich vorweg – Keynote ist gut und funktioniert wunderbar am iPad. Das ich dazu gezwungen wurde, macht es daher nur umso besser.

Die Vorgeschichte

Bei einer Workshoptour durch Österreich kam das Unvermeidliche. Ich vergaß das Ladekabel meines Notebooks am anderen Ende von Österreich und spät Abends hatte ich keine Chance, für meine altersschwache Batterie, das richtige Kabel zu finden.
Wie aber die Präsentation für den nächsten Tag herstellen und auch den ganzen Tag einen Workshop halten? Mit den letzten 50 Min. Akkuleistung habe ich alle Ressourcen und Bilder auf der iPad mit GoodReader kopiert. Nach längerer Recherche habe ich mich zur Präsentation mit Keynote entschieden. Damit ich auch auf Nr. sicher gehe, den jeder Applikation am iPad arbeitet hier unterschiedlich, gleich den Rezeptionsbildschirm von Hotel Alpenrose zum Testen verwendet – vielen Dank dafür!

Keynote für iPad

Das iPad ist für mich das erste Apple Produkt, das ich intensiver nutze. Keynote installiert und auf Anhieb hat die Erstellung der Präsentation funktioniert. Einfach aus den verschiedenen Templates aussuchen und mit Text oder Bild versehen. Durch die durchdachte Bedienung ist das Erstellen der Präsentation einfacher als in Powerpoint. Man wird nicht immer dazuverleitet die einzelnen Objekte anzuordnen und ist auch über das iPad dazu verleitet, am doch kleineren Bildschirm, ökomisch wenig Aktionen durchzuführen. “Form follows Content” ist hier die Devise.

Präsentationsmodus

Der Präsentationsmodus im Keynote wird mancherorts kritisert. Für mich als Keynote Newbie ist die Funktion ausreichend. Wird ein Beamer oder anderer Abnehmer über den VGA Adapter angeschlossen, so ändert sich der Button für die Slideshow. Erst ab diesem Zeitpunkt kann er geklickt werden, um das Signal an den Adapter zu senden. So einfach und doch musste ich es über Trial&Error herausfinden.

Anschließend schaltet die Applikation um und man erhält einen linken, rechten Pfeil zur Navigation durch die Folien. Bei Klick auf den linken Rand erscheint die Folienübersicht mit der ein schnelles Springen zwischen den Folien einfach möglich ist. Leider ist diese manchmal verzögert und es ist schnell mehrfach geklickt. Dann springt Keynote über alle Folien.

Exportieren

Das Exportieren der Präsentation ist einfach. Es gibt mehrere Möglichkeiten: Email, iWork.com, iTunes, iDisk, WebDAV. Wenn man sich für eine dieser Varianten entscheidet, dann kann noch zwischen dem Keynote, PDF und dem Powerpoint Format entschieden werden. Der PDF Export liefert gute Ergebnisse, die Schrift wird zwar nicht optimal, für mich ausreichend, ausgegeben. Pragmatisch genug umd das Ergebnis einfach an alle Teilnehmer weiterzuleiten.

Fazit

Keynote am iPad ist für mich eine echte Alternative, wenn die Inhalte recht einfach sind. Prezi mein Allzeitfavorit wird aber weiterhin von mir bevorzugt werden. Prezi unterstützt mich in meinen Präsentationen besser und nach meiner Erfahrung auch die Zuhörer. Begeistert hat mich, wie einfach und schnell man eine Keynote Präsentation zusammenstellen kann und bei einer nächste Fahrt durch Österreich ist es sicher wieder mitdabei.


Nomad Earth Zwischenstopp bei TAO Software

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