Nach dem Blogartikel haben wir uns intern unterhalten und dabei ist das folgende Protokoll entstanden.
L: Wie ist deine bisherige Meinung zu Google+? Abseits des Blogposts?
U: gefällt mir sehr gut – wäre schön wenn sich eine zeitland als phetterer twitterclient erweist – d.h. die early adopter schieben sich das feine zeugs zu
U: kann ruhig facebook ersetzen – es tut sich bis auf ein paar schreibwütige nicht wirklich viel mehr
L: Wie meinst, bei G+ tut sich nicht mehr als bei Facebook? Da hast du auf jeden Fall recht, inhaltlich ändert sich nicht viel. Aber die Spielregeln werden geändert (informelle Selbstbestimmung wird verbessert) und das macht das Leben um einiges … einfacher.
L: Und derzeit ist es tatsächlich “Nerdland”. Und das wird es vermutlich die nächsten paar Monate auch bleiben. Aber Twitter besteht auch aus größtenteils Nerds und Geeks. Die könnten zu G+ abwandern. Es gibt ja auch Vermutungen, dass Google mit G+ weder Facebook noch Twitter direkt angreift, sondern einfach darauf setzt, dass es zusammen mit der Integration in die restlichen Google-Produkte, speziell von +1 in die Suche, langsam, aber stetig wächst – und am Ende beide ersetzt.
U: ja – das stimmt – es tut sich in facebook sehr viel – aber nichts relevantes – die leute sharen nicht sehr viel privates – aber auch nicht mehr spezielles (das findet auf twitter statt)
und die selbstbestimmung – das ist überhaupt das interessanteste – neben dem datenschutz den wir von den firmen einfordern – finde ich interessant – wie ausdifferenziert werden die leute in zukunft mit verschiedenen gruppen kommunizieren.
bei facebook war es ja so – ein liste – die bekommen alles – nur das alles ist so reduziert, das es alle lesen können
L: Exakt
L: Und genau da sind die Kreise schon recht einfach zu verwenden. Ein wenig Feinschliff und das kann auch für Einsteiger gut funktionieren.
U: stimmt auch wieder – wie gesagt, das es von beginn an schon so präsent und einfach ist, ist wichtig – dann kann man es auch beherrschen.
noch interessante finde ich den einsatz der animationen – man wird animiert – das ist der gewaltige unterschied und hier wird sich wiederum einiges tun – die leute werden spass haben am einteilen, am gezielten kommunizieren, weil es ein gefühl dazu gibt. ansonsten herrscht die große unsicherheit – hab ich jetzt die nachricht wohl nur an diese leute weitergesendet?
L: Genau! Da war ich besonders positiv überrascht, als mir Google beim ersten Einteilen in Kreise mitgeteilt hat, dass niemand sieht, in welchen Kreisen er landet und so.
L: Das war eine äußerst wertvolle Information, die viele (hat man in mehreren Kommentaren lesen können) ziemlich gefallen hat.